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1. Lauf zur DM 1:8 Offroad beim BIG-Hamburg aus Sicht von Daniel Reckward

1. Lauf zur DM 1:8 Offroad beim BIG-Hamburg aus Sicht von Daniel Reckward

Lange ist es her, dass ich zuletzt zum Sender gegriffen und aktiv an einem 1:8 Offroad-Rennen teilgenommen habe. Genaugenommen ein Jahr liegt mein letzter Renneinsatz zurück und somit war ich schon ein wenig nervös, als wir uns am Wochenende vom 09. bis zum 11.08. 2019 zur Rennstrecke des BIG-Hamburg nach Stapelfeld aufmachten. Im Gepäck hatte ich meinen bewährten Mugen MBX8 in der Worlds Edition, der von einem der nagelneuen REDS 721 Scuderia Motoren angetrieben wurde und mit AKA-Reifen sowie Funke mit Servos von Futaba ausgestattet war.

Die Rennstrecke in Stapelfeld präsentierte sich in einem tadellosen Zustand und auch das Umfeld ließ keine Wünsche offen. Die Voraussetzungen für drei Tage actionreiches Racing hätten nicht besser sein können. Demnach kann ich bereits vorweg nehmen, dass die mit insgesamt 118 Nennungen äußerst gut besuchte Veranstaltung hohen Zuspruch fand und von der BIG-Hamburg routiniert und professionell durchgezogen wurde.

Mein „Wiedereinstieg“ in den Offroadsport lief leider nicht ganz problemlos ab, doch zunächst einmal konnte ich mich für das Halbfinale qualifizieren. Großen Anteil daran hatten die in Hamburg hervorragend funktionierenden AKA-Zipp Reifen, die mir ordentlich Gripp boten und meinen Mugen MBX8 einfach fahrbar und jederzeit beherrschbar machten.

Im meinem Halbfinale lief es dann zunächst recht gut für mich, was unter anderem an den enormen Fahrzeiten von zum Teil bis zu 9:30 Minuten lag, welche mit dem REDS 721 Scuderia möglich waren. Die Konkurrenz musste teilweise schon nach ca. 7:00 Minuten zum Tanken in die Boxengasse abbiegen, was natürlich insbesondere bei längeren Rennen einen erheblichen Nachteil darstellt.
Leider war das Glück diesmal nicht auf meiner Seite und kurz vor Ende des Halbfinales musste ich mein Fahrzeug mit einem Servodefekt abstellen. Mit dem Aufstieg ins Finale wurde es also nichts, aber mit dem seit einigen Jahren im Rahmen der DM-Läufe ausgefahrenen 40+ Finale ergab sich für mich eine weitere Gelegenheit, um einen Sieg und Titel fahren zu können.

Die Endergebnisse vom Junior, Ü40, Ü55 und Finale im Überblick: Mikanews.de | Rennbericht

Mein Start zum 40+ Finale war dann leider nur mittelgut und ich schaffte es meinen Mugen bereits in der ersten Runde aufs Dach zu legen und der Helfer musste erst das ganze Feld passieren lassen, bevor er mein Fahrzeug wieder auf die Räder stellen konnte.
Dennoch gelang es mir, unmittelbar einige Plätze gutzumachen, denn die restlichen Fahrer verstrickten sich in zahlreiche Rangeleien, von denen ich konsequent profitierte. An Position 3 liegend folgte ich Markus Dirks und dem führenden Andreas Bartels, doch Markus musste bald wegen eines Defekts aufgeben. Zwischenzeitlich übernahm auch einmal Timo Engelstätter die Führung, zeitweise konnte ich sie behaupten. Zum Ende hin kämpfte ich dann mit Andreas Bartels um den Sieg und wir konnten uns ein wenig vom Rest des Feldes absetzen. Die Führung wechselte lediglich aufgrund der unterschiedlichen Tankstrategien und als es in die letzten Runden ging, machte sich offenbar doch mein aktueller Trainingsrückstand bemerkbar. Ich leistete mir einige kleinere Fehler, die Andreas ausnutzen konnte. Somit konnte er das Finale schlussendlich knapp aber verdient gewinnen und ich freute mich trotz allem sehr über meinen zweiten Platz.

Mit großer Freude blicke ich auf drei Tage spannendes Racing in Hamburg zurück. Es war schön, am RMV-Supportstand mit so vielen Fahrern in Kontakt zu kommen. Vielen Dank an alle für die tollen Gespräche! Mein besonderer Dank geht an die BIG-Hamburg, die wieder ein tolles Event auf die Beine gestellt und eindrucksvoll gezeigt hat, dass der 1:8 Offroadsport am Leben ist. Auf der Strecke wurde jederzeit hart aber fair gekämpft und es ist sicherlich nicht übertrieben zu sagen, dass am Ende alle als Sieger vom Platz gegangen sind. Mit Freude sehe ich nun dem zweiten DM-Lauf in Ober-Mörlen entgegen.

Wir sehen uns!

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